Verschiedene Welten und sich aufbauende Mauern


Jeder hat sie. Eine eigene Welt, ein eigenes Universum. Manche haben sie von Anfang an. Manche finden sie nie. Es geht um die eine Sache im Leben, die einen vollkommen begeistert, die einem das Gefühl gibt, frei zu sein. Man taucht ein in eine Welt, die ganz anders ist als die alltägliche Realität. Man wird immer mehr und mehr in diese Welt hinein gezogen, bis man gar nicht mehr merkt wie weit man eigentlich schon von der Realität entfernt ist. Dadurch wird es zur Flucht vor der Realität, wenn es das nicht schon von Anfang an war. Man entzieht sich ihr, als wär sie eine Last oder zu hoffnungslos um es in ihr auszuhalten. Die Mauer bildet sich um einen herum und zieht eine Grenze zwischen der Realität und einem selbst in seiner eigenen Welt. Die Mauer auf einer Seite trostlos und kalt und auf der Anderen bunt ausgemalt und frei, trotz den Backsteinen. Die Gedanken, der Geist, die Kreativität ist frei und nimmt immer mehr Platz ein. Doch früher oder später bröckelt jede Mauer mal, selbst wenn sie doch noch steht. Die Realität bringt einen immer wieder auf den Boden.


Bis dann,
Kathi

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