#bloggerfuerfluechtlinge
Ehrlich gesagt komm ich mir gerade ziemlich dämlich dabei vor, das hier extra schreiben zu müssen. Eigentlich sollte Fremdenfreunlichkeit selbstverständlich sein. Doch in der letzten Zeit gibt es viel zu viel Fremdenhass, um schweigen zu können und sich höflich raus zu halten. ...nicht, dass ich je eine Person gewesen wäre, die sich aus Sachen raus hält, aber ich dachte, es würde nichts bringen, wenn ich auch noch meinen Senf dazugebe und den Mund aufmache. Falsch gedacht! Denn jede einzelne Stimme, die sich für Flüchtlinge und gegen Rechts ausspricht, ist von Nöten und das ist nicht nur eine leere Floskel, die man so oft hört. Jeder sollte und muss seinen Mund aufmachen, um lauter zu sein, als die Hetze, die das Internet derzeit gefühlt überflutet. Auch wenn Facebook das nicht kapiert. Zu meinen, man solle Asylanten deportieren und vergasen oder deren Heime in Brand stecken ist keine Meinungsfreiheit, sondern eine Aufforderung zu Straftaten und damit strafbar. Doch ich will gar nicht großartig das wiederholen, was Joko und Klaas, Kalkofe oder andere, die ihre Stimme erhoben haben, gesagt haben. Es geht darum, diesem Hass gegenüberzustehen und ihn zu entkräftigen. Umso mehr Leute sich dagegen stellen, und um so lauter wir sind, umso leiser wird der Hass, der zum Teil nur auf der Angst vor dem Unbekanntem aufgebaut ist.
Es gibt keine Ausreden, jeder kann helfen. Egal, ob man sich als Freiwillige(r) im nächstgelegenen Flüchtlingsheim meldet, Geld spendet, oder einfach nur mal den (Kleider-)schrank ausmistet und Sachen spendet, die sonst eh nur ungebraucht rumliegen würden.
SAY IT LOUD AND SAY IT CLEAR
REFUGEES ARE WELCOME HERE
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