Kapitel X



Aus und vorbei. Das war's. Ich bin diese Schule endlich los. Hab es geschafft und alle sind stolz auf mich.  Irgendwie hat sich aber so rein gar nichts geändert. Ich hab mit den Leuten nichts mehr zu tun, aber das hatte ich vorher auch schon nicht. Und die Menschen die mir wichtig geworden sind bleiben mir auf die ein oder andere Art und Weise immer noch erhalten. Man mag meinen, dass der Abschied von 28 Personen, die man seid 6 Jahren kennt, schwer fällt. Klar, es haben sich im Laufe der Zeit Erinnerungen angesammelt. Positive wie Negative. Nur dumm, dass Menschen die positiven Dinge nachweislich eher vergessen, als die negativen. Man könnte meinen, ich wäre froh aus diesem schändlichen Gebäude heraus zu kommen, was ich auch bin, aber irgendetwas sagt mir, dass sich rein gar nichts ändern wird. Zumindest nicht zum Besseren. Es wird weiter mit der Schule gehen, auch wenn es eine andere sein wird für die nächsten 3 Jahre. Danach? Mal schauen... Erstmal diese 3 Jahre überleben. Nein, es wird kein Neuanfang auch einer neuen Schule. Es ist immer noch das Selbe. Anderes Gebäude, andere Menschen, doch alle mit dem selben Geisteswesen. Zumindest fast alle. Der  Alltag der Irrenanstalt wird sich also weiterhin abspielen. Wie ein neues Kapitel in einem Buch, das man ließt, doch dieses Kapitel unterscheidet sich nicht zum vorherigen. Und trotzdem ist unbekannt was passieren wird. Es ist generell unbekannt was ab diesem Punkt passieren wird. Genauso wie es vorher auch schon unbekannt war.

Bis dann,
Kathy

Es ist nichts Unbekanntes. Es ist eine neue Version vom Alten.

Kommentare

  1. Wieso vergleichst du deine Umwelt mit einer irrenanstalt? Also ob du je in einer warst, also ob man das vergleichen könnte.

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    1. Es ist weniger der Vergleich mit einer Irrenanstalt, sondern eher mit den Personen darin, die völlig wahnsinnig und geisteskrank sind. Als säße man in einer Gummizelle fest.

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